Felsenweg am Col de la Schlucht

Der Felsenweg am Col de la Schlucht.

Der Strohmeyerpfad, Le Sentier des Roches.

 

Der alpine Steig wurde durch den Gründer des Vogesen-Clubs Strohmeyer geschaffen.

Der Felsenweg, oder Strohmeyerpfad wird von den Franzosen hingegen Le Sentier des Roches genannt. Das stimmt natürlich, es geht ziemlich felsig einher. Einen kleinen Eindruck erhalten daher Sie auf den nachfolgenden Bildern.

Wegbeschreibung zum Felsenweg.

Beschrieben wird hier eine kleinere Variante über die Ferme Auberge „Aux Trois Fours„.

Felsenweg: Wegskizze.
Felsenweg: Wegskizze.

Los geht’s am Col de la Schlucht, dann ein paar Meter Richtung Münster, rechts die Treppe nach unten. Der Pfad hat die höchste Schwierigkeitsstufe und ist zudem mit einem dunkelblauen Rechteck gekennzeichnet. Verlaufen kann man sich hier auf dem Weitwanderweg GR531 aber nicht, weil es nur zwei Richtungen gibt, nämlich vor und zurück.

Ausreichende sportliche Fitness, Schwindelfreiheit, eine angemessene Ausrüstung, wie zum Beispiel Wanderstiefel, Notration und Wasser, sowie geeignetes Wetter sind wichtige Voraussetzungen für den Steig und jedem erfahrenen Wanderer geläufig. Ein Rucksack ist empfehlenswert, da des Öfteren beide Hände zum Festhalten benötigt werden. Bei Feuchtigkeit oder Nässe sind die Felsen rutschig. Des Weiteren ist der Steig für Kinder und Hunde ungeeignet.

Impressionen am Felsenweg.

Nachfolgend verschiedene Eindrücke, die im Verlauf des Pfades gewonnen werden können. Des Weiteren können Sie feststellen, dass der Felsenweg seinen Namen völlig zu Recht besitzt.

Auf dem Felsenweg im Wald.
Auf dem Felsenweg im Wald.
Schwieriges Teilstück des Felsenweg.
Schwieriges Teilstück des Felsenweg.
Markanter Felsen unweit des Feldweg.
Markanter Felsen unweit des Feldweg.
Ein Wegabschnitt mit Eisenleiter auf dem Felsenweg.
Eisenleiter auf dem Felsenweg.
Ein Roter Fingerhut (Digitales purpurea) am Wegesrand.
Ein Roter Fingerhut am Wegesrand.
Felsenweg: Durchgang.
Felsenweg: Durchgang.

 

Aussichtspunkt auf dem Felsenweg.
Aussichtspunkt auf dem Felsenweg.
Ausblick auf ein entferntes Geröllfeld.
Ausblick auf ein entferntes Geröllfeld.
Wahlmöglichkeit zur Fortsetzung der Wanderung.

Wenn man ungefähr am Aufnahme-Ort des folgenden Bildes angelangt ist, gilt es sich zu entscheiden, entweder für die hier weiter beschriebene Abkürzung, den Aufstieg rechts zur Ferme Auberge Aux Trois Fours, oder geradeaus Richtung Frankenthal, Schäferthal, bzw. Hohneck.

Der Felsenweg führt am Krappenfels vorbei.
Der Felsenweg führt am Krappenfels vorbei.

Am Krappenfels. Beim Umdrehen sieht man infolgedessen dieses an einem Baum befestigte Warnschild der Kommune Stosswihr:

Vorsicht!
Dieser Weg ist sehr steil und erfordert besondere Vorsicht an vielen Stellen. Es ist nicht möglich ihn im Winter zu begehen.
Im Notfall.
Die nächsten Telefone sind: 1) Universitäts-Chalet 2) Chalet am Col de la Schlucht 3) Herberge Aux Trois Fours. Rufen Sie die Berg-Gendarmerie (PGSM) Tel. 89.77.14.22. Polizei 17. Der Bürgermeister.

Wir wandern etwas weiter und biegen dann rechts ab. Wir gehen etwas bergauf und verlassen dann den Wald. Anschließend haben wir nach kurzer Zeit diesen schönen Ausblick.

Hinter dem Gelben Enzian kann man die Ferme Auberge Aux Trois Fours erkennen.
Hinter dem Gelben Enzian kann man die Ferme Auberge Aux Trois Fours erkennen.
Einkehrmöglichkeit in einer Ferme Auberge.

Im Hintergrund erkennt man nun schon die Ferme Auberge „Aux Trois Fours“, auf Deutsch würde man sagen „Zu den drei Herden“. Wie es wohl zu diesem Namen gekommen sein mag? Der gelbe Enzian steht übrigens unter Naturschutz, wenn wir uns daran halten haben nachfolgende Wanderer auch einen schönen Anblick. In der Ferme Auberge kann man sich stärken und den Ausblick genießen, bevor wir dann unseren Weg fortsetzen.

Auf dem Rückweg: Blick zurück auf die Ferme Auberge Aux Trois Fours.
Auf dem Rückweg: Blick zurück auf die Ferme Auberge Aux Trois Fours.
Der Rückweg.

Noch ein Blick zurück, gestärkt und erholt lässt man dann die Ferme Auberge hinter sich und der Rückweg wird angetreten. Im Hintergrund sieht man zudem den dritthöchsten Vogesen-Gipfel, das Hohneck. Bei klarer Sicht kann man des Weiteren vom Hohneck die Schweizer Alpen sehen und vielleicht auch den Mont Blanc.

Blick ins Munstertal.
Blick ins Munstertal.

Auf dem Rückweg gibt es zudem einen Blick auf das elsässische Münstertal. Anschließend kann man dann überlegen, wie der Rückweg weiter erfolgen soll. Entweder relativ bequem weiter zu Fuß mit weiteren schönen Ausblicken auf das Münstertal oder sich links haltend zur Bergstation des Sessellifts, bzw. zur Schlittenbahn.

Alternative Rückkehr: Sommerschlittenbahn am Col de la Schlucht.
Alternative Rückkehr: Sommerschlittenbahn am Col de la Schlucht.

Vielleicht beginnt hier dann das highlight des Tages, nämlich die Abfahrt mit der Sommer-Schlittenbahn, mit dem luge d’été.

Man kann aber auch mit der Sesselbahn, etwas weniger spektakulär, hinunter zum Col de la Schlucht gelangen, wo das Fahrzeug bereits wartet.

Der Felsenweg ebenso wie der Weg zu den Hirschsteinen sind beides alpine Steige, die am Col de la Schlucht begonnen werden können.

So stellt sich dann die Kartensituation dar:

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