Wissen durch Wandern in Ost-Frankreich

Wissen durch Wandern.

Tipps zum Vogesen-Wandern.

Tageswanderunge, Themenwege und Naturlehrpfade in den Vogesen.

Unter der Rubrik Wissen durch Wandern treffen Sie auf ausgewählte Rundwanderwege. Sie werden auf naturkundliche, geologische und sonstige Besonderheiten treffen.

Das Schöne und Außergewöhnliche dieser Wege gründet sich auf den Dualismus: in der Natur zu sein und sich sportlich zu betätigen, aber auch auf Wissenswertes aus der Region zu erfahren. Jeder Tipp zu Wissen durch Wandern hat zudem seine eigene Mischung von Sport und Wissen.

Meist sind die Lehrpfade und Themenwege in den Vogesen liebevoll gepflegt und mit ausführlichen französischen Tafeln versehen. Außerdem gibt es im Touristenbüro  oft auch ein kleines Prospekt.

Für weitere Informationen bitte auf das Bild klicken.

Wissen durch Wandern: Sentier de Crete zum Camp Celtique de la Bure.
Wissen durch Wandern: Keltensiedlung-Wegweiser
Keltensiedlung-Wegweiser

An der Landstraße von Saint Dié nach Raon-l’Étape biegt man rechts ab zum Camp Celtique de la Bure. Dort kann man  sein archäologisches Interesse mit einer Wanderung zur Keltensiedlung verbinden. Den Parkplatz im Wald erreicht man zudem über einen geteerten Bewirtschaftungsweg. Zusätzlich ist der Weg mit Camp Celtique beschildert. Des Weiteren kann man archäologischen Fundstücke an einem Regentag im Musée Pierre-Noël von St. Dié besichtigen. Zudem lockt eine schöne Aussicht und es gibt auch eine Windrose mit Entfernungsangaben.

Wissen durch Wandern: Das geologische Rätsel vom Champ de Roches.
Felsenfeld Champ de roches Erklärungstafel
Felsenfeld Champ de roches Erklärungstafel

Den Geologen hat das geologische Geheimnis schon einiges Kopfzerbrechen bereitet. Welche Informationen aus längst vergangenen Zeitaltern lassen sich gewinnen? Eine fundierte Erklärung gibt es zur Zeit nicht. Es gibt aber drei Ansätze, mit denen versucht wird die geologische Besonderheit zu verstehen. In heutiger Zeit bietet das Mysterium einigen Tieren einen Lebensraum. Mit  Geduld kann zudem man ihren entfachten Spieltrieb sehen. An den runden Felsen kann man sich den Knöchel verstauchen, wenn man zu übermütig wird. Auf den Wegen hingegen sind normale Wanderschuhe ausreichend. Die Anfahrt erfolgt über Corcieux, dann Richtung Granges. In Barbey-Seroux geht es dann links am Schild ab. Dann noch ein gutes Stück im Wald bis zum nicht geteerten Parkplatz, von dem das Felsenfeld Champ de Roches bequem erreicht werden kann.

Wissen durch Wandern: Am Flusslauf der Weiß.
Am Flußlauf der Weiß. Eine Wegskizze.
Am Flußlauf der Weiß. Eine Wegskizze.

Der Fluss Weiß mit ca. 25 km Länge kommt vom Col du Linge und mündet bei Sigolsheim in die Fecht . Er wird des Weiteren von Kanuten das ganze Jahr über genützt. Am Ufer führt ein schöner geteerter Weg entlang, der deshalb mit Kinderwagen, oder bei etwas schlechterem Wetter begangen werden kann. Er wird von Ansässigen zur Erholung genützt. Der ca. 1,5 km lange Weg entlang an der Weiß ist mit vielen Schautafeln versehen, beginnt am Hallenbad und führt flussabwärts nach Kaysersberg. Das Hallenbad wurde schon im Fernsehen aufgrund seiner Heizung vorgestellt. Eine Schautafel am Weg erklärt deshalb die Funktion der ersten modernen Holzheizung des Tales.

Wissen durch Wandern: Das Arboretum von Anould.
Schild am Anfang des Arboretum Anould.
Arboretum Anould.

Das Arboretum von Anould ist eine Sammlung von einheimischen und zudem auch von exotischen Gehölzen. Arbor stammt aus dem Lateinischen und heißt Baum. Das französische Wort für Baum ist arbre. Der Lehrpfad befindet sich etwas oberhalb von Anould, Richtung Col d’Osseux. Er ist natürlich belassen und liegt am Hang, deshalb wird gutes Schuhwerk empfohlen, dafür gibt es dann auch an manchen Stellen einen schönen Blick auf Anould und Umgebung. Die Gehölze sind mit Erklärungen versehen.

Wissen durch Wandern: Riesige Ameisen-Modelle.
Skizze einer Ameise
Skizze einer Ameise

Nicht ganz so spektakulär, aber doch für Kinder interessant, ist der Ameisenberg bei Bruyères. Der Rundweg beginnt im westlichen Teil des Städtchens nach einer linken Abzweigung von Ortsdurchfahrt D423 und ist bereits am Anfang durch ein Modell einer Ameise gekennzeichnet.

Wissen durch Wandern: Gedenkweg Albert Schweitzer.
Albert Schweitzer Statue freigestellt
Albert Schweitzer Statue

Hier in der Natur um Gunsbach kann man am ehesten dem Vermächtnis des Urwald-Doktors nahekommen: Ehrfurcht vor dem Leben und der Selbstbesinnung des Einzelnen. Der Doktor der Philosophie und  Medizin hat auch ganz genau gewusst, dass man vom Denken und Reden zum Tun kommen muss. Vielleicht sollten wir ihn aber nicht zu sehr für uns vereinnahmen. Als er einmal gefragt wurde, als was er sich fühle, hat er gesagt: als Gunsbacher und als Europäer. Für den einen Kilometer langen Weg benötigt man ca. eine Stunde. Er beginnt im Dorf neben der Kirche in der La rue Albert Schweitzer und ist ausgeschildert.

Der Felsenweg in den Hochvogesen.
Ein Wegabschnitt mit Eisenleiter auf dem Felsenweg.
Auf dem Felsenweg.

Am Col de la Schlucht, also an der Departements-Grenze zwischen dem Elsaß und den Vogesen, gibt es zwei alpine Bergsteige. Beide sind Klassiker und werden als schwierig eingestuft, Fitness ist also Voraussetzung. Sie beginnen beide am Col de la Schlucht ein paar Meter abwärts Richtung Münstertal. Der Felsenweg „Sentier des roches“ geht rechts weg, die Treppe abwärts. Es gibt eine ferme auberge und man kann mit der Schlittenbahn, oder mit einem Sessellift zum Col de la Schlucht hinunterfahren.

Bergmassiv Madeleine. 
Wandermarkierungszeichen
Wandermarkierungszeichen

Im Bergmassiv Madeleine. Eine Rundwanderung in der Nähe von Saint Dié. Es gibt vielleicht Spuren der Kelten und andere Geheimnisse zu entdecken. Zudem gibt es schöne Aussichtspunkte und einen mysteriösen Brunnen. Eine Hütte bietet zudem die Möglichkeit zu einer Vesperpause, bzw. Schutz bei Regen.

Silberminen-Rundweg bei Sainte-Marie-aux-Mines. 
Silberminenweg Wanderzeichen
Silberminenweg Wanderzeichen

Der Silberminen-Rundweg im Val d’Argent bei Sainte-Marie-aux-Mines lässt uns den Silberrausch der Minenarbeiter im 16. Jh. verstehen. Aus allen Ländern kamen die Minenarbeiter; z. Bsp. aus Thüringen, Oestereich und Italien; d.h. dass das Tal mit seinen hier ansässigen Bewohnern schon immer tolerant gegenüber Fremden sein musste. Des Weiteren werden Sie am Hausbau den typischen österreichischen Einfluss erkennen. Der Silberminen-Rundweg beginnt dann am sogenannten Uhrenturm in Echery.

 

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