Wissen durch Wandern in Elsass-Lothringen

Wissen durch Wandern

Tipps zum Wandern und Kenntnis der Region

Wanderungen, Themenwege und Lehrpfade.

Unter Wissen durch Wandern finden Sie ausgewählte Wanderungen. Dadurch lernen Sie naturkundliche, geologische oder sonstige Eigenarten der Region kennen.

Das Besondere der Wege ist der Dualismus: in der Natur zu sein und sich sportlich zu betätigen, aber auch Eigenarten aus der Region zu erfahren. Jeder Tipp hat zudem seine eigene Mischung von Sport und Wissen.

Meist sind die Lehrpfade in den Vogesen liebevoll gepflegt und mit Erklärungen versehen. Das OT stellt auch oft ein Prospekt dazu her.

Wandern am Camp Celtique de la Bure.

Auf der Straße von St. Dié nach Raon-l’Étape biegt man rechts ab zum Camp Celtique de la Bure.

Wandern zur Keltensiedlung
Keltensiedlung

Zum Parkplatz im Wald fährt man dann über einen geteerten Weg. Man hat den Weg zur Keltensiedlung zudem mit Camp Celtique beschildert. Oben im Camp gibt es dann eine schöne Aussicht und auch eine Windrose mit Entfernungen.

Des Weiteren kann man die Fundstücke der Archäologen im Museum Pierre-Noël in St. Dié besichtigen.

Wandern am Champ de Roches.

Die Geologen haben sich über das Felsenfeld schon sehr den Kopf zerbrochen.

Felsenfeld Champ de roches Erklärungstafel
Felsenfeld Champ de Roches

Sie versuchen deshalb mit 3 Ansätzen die geologische Besonderheit zu verstehen. Eine fundierte Erklärung gibt es zur Zeit nicht. Die Anfahrt erfolgt über Corcieux, dann geht es in Richtung Granges. In Barbey-Seroux geht es nun links am Schild ab. Dann fährt man noch ein gutes Stück durch den Wald bis zu einem Parkplatz. Von dort erreicht man dann bequem das Felsenfeld.

Am Flusslauf der Weiß.

Der Fluss Weiß mit ca. 25 km Länge kommt vom Col du Linge und mündet bei Sigolsheim anschließend in die Fecht .

Am Flußlauf der Weiß. Eine Wegskizze.
Am Flußlauf der Weiß.

Am Ufer führt ein geteerter Weg, den man auch mit Kinderwagen, oder bei Regen nützen kann. Er ist ca. 1,5 km lang und hat zudem viele Schautafeln. Man startet am Hallenbad und geht danach flussabwärts nach Kaysersberg. Das Hallenbad wurde schon im Fernsehen aufgrund seiner Heizung vorgestellt. Eine Tafel am Weg erklärt auch die erste moderne Holzheizung des Tales.

Das Arboretum von Anould.

Das Arboretum von Anould ist eine Sammlung von einheimischen und zudem auch von exotischen Gehölzen.

Schild am Anfang des Arboretum Anould.
Arboretum Anould.

Arbor stammt aus dem Lateinischen und heißt Baum. Das franz. Wort für Baum ist arbre. Der Lehrpfad befindet sich etwas oberhalb von Anould. Er ist natürlich belassen und liegt am Hang, deshalb sind gute Schuhe notwendig. An manchen Stellen hat man einen schönen Blick auf Anould und auch auf die Umgebung. Die Gehölze sind zudem mit Erklärungen versehen.

Riesige Ameisen-Modelle.

Nicht ganz so spektakulär, trotzdem nicht nur für Kinder interessant, ist der Ameisenberg bei Bruyères.

Skizze einer Ameise
Ameise

Der Weg beginnt im westl. Teil der Stadt nach einer linken Abzweigung von Ortsdurchfahrt D423 und ist bereits am Anfang durch ein Modell einer Ameise gekennzeichnet. Man kann hier den Tieren ohne Mikroskop, oder sonstigen großen Aufwand näherkommen. Eine Beschreibung gibt es jetzt auch im OT von Bruyeres.

Gedenkweg Albert Schweitzer.

Hier in der Natur um Gunsbach kann man am ehesten dem Urwald-Doktor nahekommen. Nämlich der Ehrfurcht vor dem Leben, ebenso wie der Selbstbesinnung des Einzelnen.

Hinweisschild zum Gedenkweg Albert Schweitzer
Gedenkweg Albert Schweitzer

Der Mann der Philosophie und Medizin hat auch ganz genau gewusst, dass man vom Denken und Reden zum Tun kommen muss. Für den ca. 1 km langen Weg benötigt man eine Stunde. Er beginnt im Dorf neben der Kirche in der rue Albert Schweitzer und führt dann auf den Kanzrain. Der Weg ist auch beschildert.

Wandern auf dem Felsenweg in den Hochvogesen.

Am Col de la Schlucht, also an der Grenze zwischen Elsass und Vogesen, gibt es 2 alpine Bergsteige.

Ein Wegabschnitt mit Eisenleiter auf dem Felsenweg.
Felsenweg.

Beide sind Klassiker und werden als schwierig eingestuft, Fitness ist also Voraussetzung. Sie beginnen beide am Col de la Schlucht ein paar Meter abwärts Richtung Elsass. Der Felsenweg geht rechts weg, die Treppe abwärts. Für ein Vesper unterwegs gibt auch eine Ferme Auberge. Später kann man dann mit der Schlittenbahn, oder mit dem Lift zum Col de la Schlucht hinunterfahren.

Wandern im Bergmassiv Madeleine.

Die Wanderung im Bergmassiv Madeleine ist mit einem blauen Ring ausgeschildert. Ein rundes Zeichen kennzeichnet hier immer, dass man zum Start zurückkehrt.

Wandermarkierungszeichen
Bergmassiv Madeleine

Eine Wanderung bei St. Dié. Es gibt vielleicht Spuren der Kelten und andere Geheimnisse zu entdecken. Zudem gibt es schöne Aussichtspunkte und einen mysteriösen Brunnen. Eine Hütte bietet zudem die Möglichkeit zu einer Vesperpause, bzw. Schutz bei Regen. Wenn man bequem wandern möchte, benötigt man ca. 1 Tag.

Silberminenweg bei Sainte-Marie-aux-Mines.

Der Minenweg im Val d’Argent bei Echery lässt uns den Silberrausch im 16. Jh. verstehen.

Silberminenweg Wanderzeichen
Silberminenweg

Aus allen Ländern kamen die Minenarbeiter; z. Bsp. aus Thüringen, Oestereich und Italien; d.h. dass das Tal mit seinen Bewohnern schon immer tolerant gegenüber Fremden sein musste. Des Weiteren werden Sie am Hausbau den österreichischen Einfluss erkennen. Der Silberminenweg beginnt dann am Uhrenturm.

Karten zum Planen und zum Download

Es folgen ein paar Links zu Karten, die Ihnen beim Wandern helfen können.

Karten online, zum Anzeigen im Browser.

ViaMichelin ist ein Anbieter der seit vielen Jahren Karten erstellt, auch heute noch werden die gelben Autokarten angeboten. Auf dem Portal gibt es auch einen Routenplaner. Die Karten dort sind aktuell und gut zum Autofahren geeignet, sie eignen sich daher zur Anfahrt.

Auf Géoportail kann man auf die Größe einer Wanderkarte oder auf einen Stadtplan zoomen. Das Portal der franz. Regierung wird von der IGN realisiert. Man kann dort die Ansicht einstellen. Entweder Satellit, oder Karte mit Höhenlinien. Wenn Sie den Ort eingeben, dann erhalten Sie sofort den richtigen Ausschnitt der Karte.

Viele Freiwillige pflegen die Karten von OpenStreepMap. Auch Sie können sich also beteiligen. Die Karten eignen sich gut zum Wandern und Radfahren.

Karten offline, zum Download.

Auf OpenAndroMaps kann man Karten von der ganzen Welt herunterladen, auch von Frankreich. Sie basieren auf den Karten von Openstreetmap, wie weiter oben erwähnt. Einer Nutzung ohne Netz steht also nichts im Weg. Der Inhaber der Seite aktualisiert die Karten einmal pro Monat.

Wenn man ein Gerät besitzt, das auf Android basiert, dann kann man nun aus dem Store eine App dazu aussuchen. Eine sehr gute ist Oruxmaps in Verbindung mit GPS eine tolle Sache zum Wandern.

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